• Zugehört! Der Podcast des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr Podcast

    Zugehört! Der Podcast des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der BundeswehrDer dritte Weltkrieg: Wann, wo und wie?

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    In der neuen Zugehört-Folge werden unterschiedliche Kriegsbilder und Kriegserwartungen thematisiert. Oberst Dr. Wagner und Oberstleutnant Michael Gutzeit vom ZMSBw sprechen über imaginäre Kriegsvorstellungen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Wie könnte ein neuer globaler Krieg verlaufen?

    Kriegsbilder aus Literatur, Wissenschaft und Film

    Krieg ist immer mit Bildern verbunden, den Kriegsbildern. Dabei sind die Kriegsbilder, sie definieren die technologische Dimension von Kriegen, mannigfaltig und veränderten sich permanent wie Kriegserwartungen. Die Erwartungen des Krieges beschäftigen sich mit politischen Konstellationen die zu Kriegen führen können. In dieser Folge sprechen wir darüber wie sich gestern, heute und morgen neue Kriege in technischen und politischen Verhältnissen vorgestellt wurden und werden.

    Der Präsident Russland, Wladimir Putin, drohte Westen in den vergangenen Jahren mit Nuklearwaffen und versetzte 2022 demonstrativ die Atomstreitkräfte Russlands in Alarmbereitschaft. Obwohl Atomstreitkräfte sich immer in Alarmbereitschaft befinden, sorgte die Kommunikation bei vielen Menschen für Ängste die längst als besiegt geglaubt wurden: Die Angst vor einem neuen Weltkrieg. Bei dieser Betrachtung stellt sich allerdings die Frage: Wie erkennen wir eigentlich ein Weltkrieg als solchen? Wann beginnt ein Weltkrieg? Wann ist es ein globaler Krieg?

    Black biology, Impulswaffen und hybride Kriegführung

    Im Gespräch diskutieren Oberst Dr. Wagner und Oberstleutnant Gutzeit Kriegsvorstellungen in Literatur, Film und Wissenschaft. Neben Thriller-Autoren wie Ken Follet und Tom Clancy kommen auch Blockbuster aus dem Feld von Science-Fiction zur Sprache, aber auch renommierte Wissenschaftler wie Carlo Masala. Interessant sind dabei nicht die die Vorstellungen zum Einsatz von atomaren wie chemischen Massenvernichtungswaffen, sondern auch vergleichsweise unbekannte Phänomene wie black biology oder elektromagnetische Impulswaffen. Zudem steht nicht ausschließlich die atomare Apokalypse im Zentrum, sondern auch konventionelle Großkriegsplanungen oder die hybride Kriegführung. Auch nicht zu vergessen ist das neue „C“: statt Chemie steht es für Cyberwarfare und Cyberattacken.

    Abgesehen von dieser Podcast-Folge wird die prognostizierte Form von möglichen Kriegen der Zukunft auch auf der diesjährigen 65. Internationale Tagung für Militärgeschichte (ITMG) in Berlin diskutiert.

    Gesprächspartner

    Oberst Dr. Armin Wagner ist unter anderem der ehemalige Direktor des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden und seit 2024 Leiter des Forschungsbereiches Sicherheitspolitik und Streitkräfte am ZMSBw. Er ist Autor von „Das ABC der Apokalypse. NATO-Offiziere erzählen den Dritten Weltkrieg.“

    Oberstleutnant Michael Gutzeit ist Leiter der Informationsarbeit, darunter fallen Verantwortung für Presse, Website und digitale Medien des ZMSBw.

    Zeitenwende in der Zivilverteidigung? Bevölkerungsschutz gestern und heute

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    Die militärische Landesverteidigung hat seit 2022 wieder politische Priorität, wie aber steht es um die Zivilverteidigung? Oberstleutnant Michael Gutzeit spricht dazu mit der Historikerin, Cornelia Juliane Grosse, die am ZMSBw zur Zivilverteidigung im Kalten Krieg forscht und dem sicherheitspolitischen Analysten und Berater, Ferdinand Gehringer.

    Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat die Zeitenwende die öffentliche Wahrnehmung wieder auf die Rolle der Bundeswehr in der Landes- und Bündnisverteidigung gelenkt. Zugleich ist auch die Zivilverteidigung, als zweiter Baustein der Gesamtverteidigung, erneut ins Blickfeld geraten. 

    Wirft man einen Blick zurück, so zeigen sich bereits früh parallele Entwicklungen. Mit der Aufstellung der Bundeswehr ab 1955 wurde auch der zivile Anteil der Verteidigung aufgebaut. Bis zum Ende des Kalten Krieges entstand so ein komplexes System der Gesamtverteidigung, das die Bundesrepublik bei einem Angriff des Warschauer Paktes umfänglich schützen sollte. Nach 1990/91 wurden diese Strukturen umfänglich abgebaut.

    Heute stellt sich angesichts einer veränderten Bedrohungslage die Frage, wie ein erneuertes Konzept der Gesamtverteidigung aussehen kann? Was kann man hierfür aus der Zeit des Kalten Krieges lernen und welche Rolle spielen hybride Bedrohungen? Welchen Platz nimmt die Bevölkerungen in den Planungen ein? 

    Im Podcast geht es um das Zusammenspiel aus historischer Erfahrung und aktueller Bedrohungslage. Es zeigt sich, dass vieles gar nicht so neu ist wie es scheint. Aber: Die Bundesrepublik ist, anders als im Kalten Krieg, kein unmittelbarer Frontstaat mehr und die hohe Zahl an hybriden Angriffen und Bedrohungen schafft eine neue Dimension von Komplexität. Wo steht unser Land also hinsichtlich der Planungen? Ist auch in der Zivilverteidigung eine Zeitenwende eingeleitet?

    Gesprächspartner

    Cornelia Juliane Grosse ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Bildung am ZMSBw. Sie ist Chefredakteurin der „Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung“ und verantwortliche Redakteurin der Buchreihe „Kriege der Moderne“. Sie forscht außerdem zur Zivilverteidigung, zur zivil-militärischen Zusammenarbeit sowie zur Militärgeschichte im Kalten Krieg.

    Ferdinand Gehringer arbeitet als selbstständiger sicherheitspolitischer Analyst und Autor. Auf nationaler und internationaler Ebene berät er zu Fragen der hybriden Bedrohungen, dem Schutz kritischer Infrastrukturen sowie zur Cyber- und Informationssicherheit an der Schnittstelle von Technologie, Regulierung und Geopolitik. Er ist Sachverständiger, entwickelt Sicherheitskonzepte, schreibt Analysen und berät den Deutschen Bundestag, Ministerien, das Europäische Parlament sowie internationale Partner.

    Oberstleutnant Michael Gutzeit  ist der Leiter der Informationsarbeit (LdI) und Pressesprecher des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam sowie für die Webseite und digitale Medien verantwortlich.

    Generation Z in Uniform. Wie werden Soldaten und Soldatinnen gemacht?

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    Die Personalzahl der Bundeswehr steigt und das Interesse am Soldatenberuf unter den jungen Menschen, aber passen sie zur Bundeswehr? Prof. Dr. Martin Elbe, Militärsoziologe am ZMSBw, und Oberstleutnant Michael Gutzeit sprechen über militärische Sozialisation junger Menschen.

    Rund 10.000 junge Menschen aus den Geburtsjahrgängen von 1995 bis 2010 starten in diesem Jahr mit dem freiwilligen neuen Wehrdienst. Es sind Menschen der so genannten Generation Z. Dieser Generation haftet beharrlich das Klischee an, mehr ichbezogen und hedonistisch, als gesellschaftsbezogen und verantwortungsbewusst zu sein. In vielen Veröffentlichungen wird daher diskutiert, ob die Lebenswelt junger Menschen in Deutschland heute überhaupt noch mit einem Wehrdienst der Bundeswehr zu vereinbaren ist.

    Beharrliche Vorurteile und konstruktive Wechselwirkungen

    Die militärsoziologische Forschung des ZMSBw belegt dagegen, dass die Generation Z und der Wehrdienst an sich keinen Widerspruch darstellen, sondern in einer konstruktiven Wechselwirkung stehen. In sozialwissenschaftlichen Studien, wie etwa in der „Bewerberstudie“ aus dem Jahr 2022, hat sich gezeigt, dass die junge Generation zuerst intrinsische Werte favorisiert. Motive wie der Wunsch dem Staat zu dienen, Wertekonformität und das Erleben von Herausforderungen im Dienst bei der Bundeswehr standen im Vordergrund. Auch der Fokus auf Familie, Freunde, Partnerschaft und auf ein gutes Gewissen im Hinblick auf das eigene Handeln sind traditionelle Werte, deren Hintergrund ein starker Gemeinschaftssinn ist. Wie weit also sind eine Generation Z und Bundeswehr wirklich voneinander entfernt? Die sozialwissenschaftliche Antwort ist: es gibt Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede.

    Gesprächspartner

    Prof. Dr. Martin Elbe ist Militärsoziologe am ZMSBw und forscht zu den Themen Personal, Organisation, Gewalt, Gesundheit und Sport. Er hat über 25 Jahre Lehrerfahrung als Professor und als Lehrbeauftragter an zahlreichen Hochschulen. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen dazu in im Bereich der Sozialpsychologie sowie Forschungsmethodologie.

    Oberstleutnant Michael Gutzeit ist der Leiter der Informationsarbeit (LdI) und Pressesprecher des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam sowie für die Webseite und digitale Medien verantwortlich.

    An und hinter der Front: Vergessene Soldatinnen

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    Frauen waren schon immer ein Teil der Militär- und Kriegsgeschichte. In welchem Maße sie „ihren Mann“ in den Kriegen Europas seit dem 16. Jahrhundert standen, darüber ist jetzt das Grundlagenbuch „Vergessene Soldatinnen“ erschienen. Oberstabsgefreiter Gerrit Reichert spricht mit der Autorin, der Historikerin Professor Dr. Karen Hagemann.

    Das allgemeine Abbild des Krieges ist männlich. Für den Zeitraum der Moderne, des 17. Jahrhunderts bis heute, gilt: der Archetyp des Soldatischen ist ein kämpfender Mann. Ob zu Pferd, zu Fuß, motorisiert, zu Wasser oder in der Luft, in der allgemeinen Erinnerungskultur hatten Frauen keinen Platz. Ausnahmen wie Jeanne d’Arc in Frankreich oder Friederike Krüger in Deutschland, nach der im vergangenen Jahr die Hindenburg-Kaserne in Münster umbenannt wurde, bestätigten nur als Ausnahmen diese Regel. Die historischen Fakten jedoch sprechen eine andere Sprache. Männer kämpften nie allein, sondern mit Frauen in ihrem Rücken, mitunter auch an ihrer Seite. Vom 17. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert spannt sich ein Bogen, der Frauen in allen europäischen Armeen einen beachtlichen Anteil im militärischen Gefüge und eine permanent größer werdende Aufgabenfülle zuwies. Das bezog die Uniformierung, die militärische Unterstellung, die soldatische Entlohnung und zuweilen den Kampfeinsatz mit ein.

    Frauen an und hinter der Front

    So bewerkstelligten Frauen in den Trossen und Trains der europäischen Armeen des 17. und 18. Jahrhunderts das, was wir heute „Logistik“ nennen. Sie transportierten Material, schanzten oder organisierten die Feldküchen, was die Versorgung der Soldaten in der Kampflinie miteinbeziehen konnte. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt belegen Quellen, dass Frauen Uniformen ihrer jeweiligen Einheiten trugen und bei Einsätzen auf dem Schlachtfeld bewaffnet waren. Eine erste vollwertige, dabei nur kurzweilige Anerkennung als Soldatinnen erfuhren Frauen 1792 als offiziell titulierte „Femme Soldats“ während der französischen Revolution. Im 19. Jahrhundert wäre das sich seit dem Krimkrieg (1853–1856) rasant entwickelnde militärische Sanitätswesen ohne den massiven Einsatz von Frauen gar nicht denkbar gewesen. In den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts kamen Frauen als kämpfende Truppen zum Einsatz, in Russland und in der polnischen Heimatarmee, der Armia Krajowa. In allen anderen Armeen dienten Frauen im Fernmeldewesen, dem Sanitätswesen, der Verwaltung, der Logistik, der Luftabwehr, als Pilotinnen, Kraftfahrerinnen, Autoschlosserinnen, Schweißerinnen oder Mechanikerinnen, in mehr als 130 originär soldatischen Verwendungen.

    Bewusste Provokation  

    Mit dem Buchtitel „Vergessene Soldatinnen“ habe sie bewusst provozieren wollen, sagt Autorin und Gesprächspartnerin im Podcast Prof. Dr. Karen Hagemann. Der Titel wolle mit einer Denktradition brechen, die Frauen im militärischen Einsatz jahrhundertelang die Rolle als „Helferin“, nicht jedoch die der Soldatin zuspreche. Was aber unterschied zum Beispiel den Sanitätssoldaten am Krankenbett von der „Helferin“? Eigentlich nichts. Oder was die 160000 deutschen „Flakhelferinnen“ von den „Flaksoldaten“? Das Buch gibt die Antwort: ebenfalls nichts. Darum ist der Buchtitel nicht nur Provokation, sondern legitime Aussage zugleich.

    25 Jahre Frauen in der Bundeswehr: Das Kreil-Urteil

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    Seit Januar 2001 ist Frauen der Waffendienst erlaubt. Oberstabsgefreiter Gerrit Reichert spricht mit Zeitzeuginnen der ersten Stunde, Stabsfeldwebel Annett Selzer vom Logistikkommando der Bundeswehr in Erfurt und Hauptmann a.D. Sandy Kirchner, sowie Hauptmann Nils Birk vom ZMSBw über das Kreil-Urteil, das die Bundeswehr veränderte.

Die Potsdamer Bombennacht 1945

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Der Bombenangriff auf Potsdam am 14. April 1945 jährt sich zum 75. mal. In dieser Nacht griffen britische Bomber die Stadt an und zerstörten die Innenstadt – die Sie auf dem Luftbild erkennen können.
Bislang nahm man an, dass alliierte Bomber Potsdam wie andere, bislang nicht bombardierte Städte entlang einer Zielliste des britischen Bomber-Command „abgearbeitet“ hätten. Ebenso wird immer noch fälschlicherweise angenommen, dass der typisch „preußisch-deutsche Militarismus“, mit der Residenzstadt vor den Toren Berlins, das eigentliche Ziel gewesen sei.
Oberleutnant Helene Heldt M.A. vom Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr erforscht derzeit die Militärgeschichte Potsdams im 20. Jahrhundert. Mit ihren Forschungen kann sie nun bislang kursierende Gerüchte widerlegen und im 1. Podcast des ZMSBw erklären, wieso Potsdam „fünf Minuten vor Zwölf“, wenige Tage vor Kriegsende doch noch bombardiert wurde. Es war ein rein militärischer Angriff gegen ein militärisches Ziel.
Dennoch: in wenig mehr als einer halben Stunde versank die Potsdamer Innenstadt in Trümmern.

Peter Tauber: Wie sicher ist Deutschland?

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Dr. Peter Tauber befasst sich mit der Frage, wie es um die Sicherheit Deutschlands steht und welche politischen, militärischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen dafür notwendig sind. Diese „Zugehört“-Folge wurde bei der 64. Internationalen Tagung für Militärgeschichte (ITMG) im November 2025 im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden aufgezeichnet.

Begriffe wie Kriegstüchtigkeit und Wehrhaftigkeit waren lange Zeit nicht im öffentlichen Diskurs Deutschlands präsent, heute stehen sie in dessen Fokus. Ausgehend von der Beobachtung, dass die Geschichte der Bundesrepublik als eine fortwährende Suche nach Sicherheit verstanden werden kann, ordnet der Parlamentarische Staatssekretär a.D. und promovierte Historiker Peter Tauber die aktuellen sicherheitspolitischen Debatten ein.

Unsere Sicherheit als gemeinsame Aufgabe

Taubers Vortrag beleuchtet drei zentrale Ebenen: die Rolle der Politik, den Zustand der Bundeswehr und die Verantwortung der Gesellschaft. Besonders ausführlich geht Tauber auf die gesellschaftliche Dimension von Sicherheit ein. Er verweist auf aktuelle Studien des ZMSBw, die zeigen, dass sich das Bedrohungsbewusstsein in der deutschen Bevölkerung seit 2022 deutlich verändert hat. Sicherheit dürfe nach Tauber nicht allein als Frage von Zuständigkeiten verstanden werden, sondern als gemeinsame Verantwortung. Die zentrale Frage laute daher nicht nur, wie sicher Deutschland ist, sondern was heute getan werden muss, um auch künftig in Frieden und Freiheit leben zu können.

Wie stehen die Deutschen zur Bundeswehr? 30 Jahre Bevölkerungsbefragung

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Seit 30 Jahren untersucht die Bundeswehr das verteidigungs- und sicherheitspolitische Meinungsbild Deutschlands. Was steckt hinter der Bevölkerungsbefragung des ZMSBw? Dazu sprechen Dr. Steinbrecher, Dr. Graf, Wolfang Prinz und Oberstleutnant Gutzeit.

Zeitenwende im Interesse

In dieser Folge sprechen die Gesprächspartner über den Auftrag und den Anspruch der jährlichen Bevölkerungsbefragung des ZMSBw, bzw. des ehem. Sozialwissenschaftlichen Institutes der Bundeswehr (SOWI). Als „Armee der Demokratie“ hat die Bundeswehr ein hohes Interesse an der öffentlichen Meinung seines Landes und möchte den sicherheitspolitischen Dialog auf ein empirisches Fundament stellen. Da das ZMSBw eine Ressortforschungseinrichtung des BMVg ist, werden im Gespräch auch Fragen zur Themenwahl oder Nutzung der Forschungsergebnisse beantwortet. Besonders interessant: Zu dieser Frage äußert sich auch ein Gesprächspartner aus dem Verteidigungsministerium Österreichs.

Gesprächspartner

Dr. Timo Graf forscht zur öffentlichen Meinung in der Bundesrepublik Deutschland sowie zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Am ZMSBw ist er der derzeitige Leiter der Bevölkerungsbefragung.

Dr. Markus Steinbrecher forscht am ZMSBw zu Sicherheitspolitik, Militärsoziologie, öffentlicher Meinung, politischen Einstellungen und politischem Verhalten.

Wolfang Prinz ist Referatsleiter von Kommunikation/Zielgruppenkommunikation/Strategische Markt- und Meinungsforschung im Wiener Bundesministerium für Landesverteidigung.

Oberstleutnant Michael Gutzeit ist seit 2022 der Leiter der Informationsarbeit am ZMSBw und verantwortlich für Presse, Website und digitale Medien.